Agglomeration Rivelac

Die Agglomeration Rivelac (Montreux, Vevey, Villeneuve, Châtel-St-Denis) umfasst 18 Gemeinden, verteilt über 2 Kantone. Die Lage auf der Schnittstelle zwischen Genfersee und Voralpen macht die Agglomeration zu einer der landschaftlich spektakulärsten Stadtregionen der Schweiz. Anders als die meisten Stadtregion spielen Freizeit und Tourismus für die Stadt- und Verkehrsentwicklung eine bedeutende Rolle.  

Das Agglomerationsprogramm wurde in einem iterativen Prozess mit allen Projektbeteiligten entwickelt. Ein zentrales Thema ist der Erhalt der Landschaft und die Verdichtung des bestehenden Siedlungsgebiets. Dabei wird die Entwicklung ausschliesslich an gut erschlossenen, zentralen Orten konzentriert. Hauptelement ist der «Boulevard urbain» entlang des Seeufers, eine über 16 km lange repräsentative Hauptstrasse mit der längsten Trolleybuslinie der Schweiz. Die Grundidee ist die gezielte Verdichtung und Aufwertung dieser zentralen Achse. Mit dieser einfachen Idee kommen Synergien zum Tragen: Verdichtung, Aufwertung, Visitenkarte und Optimierung der Erschliessung werden mit einer Massnahme effizient kombiniert. Weitere übergeordnete Elemente sind die Weiterentwicklung der Bahnhofsgebiete zu neuen Zentralitäten und die Verknüpfung der unteren und oberen Agglomerationsteile mit neuen Buskorridoren, Veloachsen und Bergbahnlinien.

Projekttitel:

Agglomerationsprogramm Rivelac, 5. Generation

Team:
  • Güller Güller Architecture Urbanism (Federführung; strategische Planung, Städtebau)
  • Atelier CORSO GmbH (Städtebau, Verdichtung, Kartographie)
  • mrs partner AG (Verkehrsplanung)
  • ADR (Freiraum)
  • Link Fabric (Mitwirkung)
  • Ecoscan (Ökologie, Umwelt)
  • Relief (Natur und Landschaft)
  • Navitas Consilium (Energie, Klima)
Auftraggeber:
  • Projektbüro Agglo Rivelac