EMPA-Areal Dübendorf
Die EMPA und ETH Zürich benötigen am Standort Dübendorf zusätzliche Forschungsarbeitsplätze von 16’000 m² Hauptnutzfläche. Dafür wurde eine Machbarkeitsstudie für die städtebauliche und architektonische Weiterentwicklung des EMPA-Areals erarbeitet.
Das mittlere Glattal ist durch Infrastrukturbauten stark zerschnitten, so dass sich ein Konglomerat aus isolierten Quartierinseln gebildet hat. Im übergeordneten Grobkonzept soll das EMPA-Areal deshalb zum räumlichen Übergangsbereich zwischen den Quartierinseln, den Grossstrukturen und dem kleinstrukturierten Zentrum von Dübendorf werden.
Das EMPA-Areal wird von zwei öffentlichen grünen Querachsen, welche die beiden Fliessgewässer Glatt und Chriesbach verbinden, gesäumt. Dadurch öffnet sich das Areal gegen Aussen und kann sich gut mit den angrenzenden Quartierinseln verbinden.
Das EMPA-Areal wird entlang der Überlandstrasse mit einer prägnanten, raumbildenden Randbebauung mit hohem Wiedererkennungswert abgeschlossen. Durch die räumliche Fassung des Strassenraums soll sich die Überlandstrasse von ihrem Überland-Charakter zu einem Boulevard wandeln. Der Hauptzugang wird grosszügig gestaltet und in einen Platzbereich mit publikumsorientierter Nutzung integriert. Das Erschliessungssystem aus Längs- und Querachsen wird weiterentwickelt. Eine sukzessive, vielfältige Verdichtung mit Einzelbauten bleibt möglich.
Quartier Sous-le-Bourg, Châtel-St-Denis