Städtebaulicher Masterplan Bahnlinie CEVA, Genf
Die neue Bahnverbindung CEVA (Cornavin–Eaux Vives–Annemasse) zwischen dem Hauptbahnhof von Genf und der französischen Agglomeration ist Bestandteil eines umfassenden Planungsprojektes und betrifft 200’000 Personen und 160’000 Arbeitsplätze. Sie erschliesst grosse Entwicklungsgebiete, dichte Stadtquartiere, kleinere Vororte und wichtige öffentliche Einrichtungen (Stade de Genève, Kantonsspital, Hochschulen).
Grundidee des Masterplans ist die Aufwertung der Bahnhofsgebiete zu neuen Stadtzentren. Für die insgesamt sechs CEVA-Bahnhöfe wurde bezüglich Organisation und Gestaltung auf den drei Ebenen Stadt, Umfeld und Bahnhof ein System von Parametern und Prototypen entwickelt. Dies erlaubt eine gute Koordination zwischen den Eingriffen der verschiedenen Akteuren (SBB, Verkehrsbetriebe, Stadt, Investoren etc.) und ermöglicht eine integrale verkehrliche und städtebauliche Entwicklung der Bahnhöfe, Bahnhofsplätze und Quartiere.
Mit dem neuen Planungsinstrument «plan guide» (dynamischer Masterplan) werden die verschiedenen Zeithorizonte, welche bei der Entwicklung von Bahnhofsgebieten berücksichtigt werden müssen, miteinander abgestimmt.