Höhenentwicklungskonzept Frauenfeld

Das Höhenentwicklungskonzept der Stadt Frauenfeld verfolgt einen ungewöhnlichen, baukulturellen Ansatz: Hochhäuser und hohe Häuser gibt es nur als integrale Bestandteile neuer, sorgfältig entwickelter Ortsbilder. Im übrigen Stadtgebiet gibt es keine neuen hohen Bauten. Dabei gelten (gemäss PBV) Bauten ab 17 m bereits als hohe Häuser.

Fünf spezifische Stadtbereiche – besonders, bedeutend, prägend und komplex– stehen dabei im Fokus. Hier sollen durch gezielt platzierte hohe Bauten nicht nur städtebauliche Akzente gesetzt, sondern auch attraktive Stadträume und quartierspezifische Ortsbilder geschaffen werden.

In diesem Verständnis übernehmen Hochhäuser und hohe Häuser vielfältige Rollen im urbanen Gefüge. Sie sind nicht einfach Ausdruck von Investitionen, sondern fungieren als Orientierungspunkte, Identitätsträger, soziale Bausteine, Verdichtungselemente und Quartierzentralitäten. Erst durch diese Mehrfachfunktion werden sie zu integralen Bestandteilen eines lebendigen, qualitätsvollen Ortsbilds – mit Mehrwert für die umliegenden Quartiere.

Projekttitel:

Höhenentwicklungskonzept Frauenfeld

Team:
  • Atelier Corso (Lead; Städtebau, Architektur, Freiraum, Erschliessung)
Auftraggeber:
  • Stadt Frauenfeld