Entwicklungsvision Bakuriani
Der beliebte, georgische Wintersportort Bakuriani im Kleinen Kaukasus leidet unter Verkehrsprobleme und einer unkoordinierten, wenig attraktiven Siedlungsentwicklung. Das integrale Mobilitäts- und Städtebaukonzept ist die Grundlage für eine zukünftige qualitative, nachhaltige Entwicklung mit kostengünstigen Infrastrukturmassnahmen.
Es wird vorgeschlagen, einen zusammenhängenden, verkehrsfreien Raum zwischen dem Bahnhof, dem Dorfzentrum und der wichtigsten Talstation des Skigebiets zu schaffen. Dieser stark vom Fussverkehr frequentierten Bereich wird zum Treffpunkt und lebendigen Aufenthaltsort. Er hat auch eine wichtige repräsentative Funktion, entsprechend ist eine hochwertige Gestaltung vorgesehen.
Nördlich des Bahnhofs und südlich der Talstation gibt es zentrale Parkhäuser, die in verschiedenen Etappen realisiert werden können und kompakt in neuen Feriensiedlungen integriert sind. Der Autoverkehr wird über die bereits gebaute Umfahrungsstrasse geführt und führt nicht mehr durch das historische Dorf. Der Bahnhof wird zu einem Tourismushub aufgewertet (verknüpft mit Bushof, Carparkplatz, Bikezentrum), die Rolle der Bahn als Zubringer für den Tourismusort wird gestärkt.
Eine Besonderheit in Bakuriani ist der historisch bedeutenden, kreisförmigen Allmend. Er bleibt unbebaut und dient als Langlauf-, Spiel- und Spazierort. Damit wird auch der Wert dieser Grünfläche für die lokale Politik und regionalen Entwicklungsbehörden besser sichtbar.
REK Horw