Städtisches Gesamtverkehrskonzept, Dietikon
Die Stadt Dietikon gehört zu den dynamischten Zentren der Agglomeration Zürich. Mit verschiedenen grossen Siedlungsentwicklungsprojekten (Quartier Niderfeld, Verdichtung Zürcher- und Badenerstrasse, Stadtteil Limmatfeld) steht nicht nur ein demographisches, sondern auch ein starkes verkehrliches Wachstum bevor.
Grundidee des Gesamtverkehrskonzepts war die Abstimmung zwischen Verkehr und Stadtentwicklung: nicht Konflikte sondern Synergien standen im Vordergrund. Auf Basis einer integralen Verkehrs- und Städtebauanalyse wurde einerseits die Hierarchie des Netzes erneuert und mit neuen Netzelementen ergänzt. Andererseits wurden die verkehrliche und städtebauliche Rolle der Strassen auf einander abgestimmt und erste Umgestaltungsvorschläge erarbeitet. Dabei ging es nicht nur um die neue Netzfunktion (ÖV, LV, MIV) sondern auch um die städtebauliche Einbettung im Umfeld. Im Rahmen des Mitwirkungsprozesses wurden stufengerechte, gut lesbare Skizzen, Pläne und Darstellungen entwickelt.
STEK 2016, Stadt Bern