REK Horw
Die Gemeinde Horw ist Teil der Kernagglomeration von Luzern. Die attraktive landschaftliche Lage am Vierwaldstättersee und an den Voralpen, die zentrale Position und die gute Erreichbarkeit haben zu einer grossen Entwicklungsdynamik geführt. Das räumliche Entwicklungskonzept strukturiert die qualitative Weiterentwicklung der Gemeinde.
Im Vordergrund steht eine massvolle Weiterentwicklung der Gemeinde. Es gibt keine Ortserweiterungen, die Verdichtung wird zudem nur ganz bewusst eingesetzt als Instrument der Ortsaufwertung. Wichtig ist darum eine ganz präzise Verortung der Verdichtung. Kernelement ist das urbane Rückgrat der Kantons-, Krienser- und Ringstrasse. Mit der konzentrierten Verdichtung werden diese Hauptstrassen zu attraktiven Stadträumen. Die positiven Aspekte des Verkehrs kommen so zur Geltung. Das Strassennetz ist Träger der Quartierzentren und sichert so die Nahversorgung. Zudem wird die Standortqualität bewusst genutzt zur Ansiedlung von Bildungsinstituten und hochwertigen Arbeitsplätzen. Eine Besonderheit der Gemeinde ist die kleinräumige Quartierstruktur mit 24 Kleinquartieren. Ein zentrales Thema ist darum die differenzierte, quartierweise Entwicklung. Die Mikrolagen werden im Konzept genutzt zur Schaffung von sehr unterschiedlichen Wohn- und Arbeitsplatzangeboten. Es gibt dichte Stadtquartiere in der Ebene, durchgrünte Hangquartiere, Villenquartiere auf der Halbinsel und dynamische Arbeitsplatzquartiere, jeweils mit eigenen Treffpunkten und Nahversorgungsangeboten. Auch gibt es ein inneres Grünraumgerüst. Es vernetzt die verschiedenen Quartiere, womit eine Sequenz von Stadt- und Quartierparks und Tourismusschwerpunkten entsteht. Das Projekt wurde im Rahmen einer gross ausgelegten Mitwirkung entwickelt. Wichtig waren darum klare, präzise Aussagen, verständliche Pläne und Darstellungen und inspirierende Entwicklungsideen.
Ortsplanungsrevision Stadt Fribourg