Arbeitszone Löwenberg

Die Arbeitszone Löwenberg erstreckt sich über die Gemeinden Murten und Muntelier und gilt als „strategischer Sektor“ des Kantons Freiburg. Gleichzeitig hat das Gebiet sehr hohe landschaftliche Qualitäten und viele wertvollen landwirtschaftlichen Produktionsflächen. Das Gebiet ist Eingangsort zum Seeland und zum Grossen Moos und wird von einem nachhaltigen, ökologischen Gemüsebau geprägt. Schliesslich haben die beiden Gemeinden eine allgemeine, aber ambitionierte Vision für das Gebiet, mit hohen Anforderungen zur nachhaltigen Entwicklung (Klimaneutralität, Netto-Null usw.)

Ausgangspunkt für das räumliche Entwicklungskonzept sind die landschaftlichen Qualitäten. Die grosszügige, zusammenhängende Natur- und Kulturlandschaft und das ortsbauliche Ensemble Centre Löwenberg bleiben integral erhalten. Neue Arbeitsplatzentwicklungen gibt es nur in den bestehenden, heute unternutzten Gewerbegebieten. Die bestehende Bahnhaltestelle wird aufgewertet, die heutigen Hauptstrassen werden zu attraktiven Strassenräumen für Alle umgestaltet. Mit einer konsequenten Stapelung der Nutzungen wird eine grosse, aber für den Kontext passende Entwicklung vorgeschlagen. Ausserdem erlaubt das Konzept auch Wohnnutzungen, um dem Prinzip der kurzen Wege Rechnung zu tragen.

Eine zentrale Rolle im Konzept spielt der Faktor Zeit. Drei grosse Entwicklungsflächen werden zu Zukunftszonen. Hier soll erst langfristig eine Entwicklung stattfinden, mit sehr hohen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Qualität und Arbeitsplatznutzung.

Projekttitel:

Räumliches Entwicklungskonzept Arbeitszone Löwenberg, Murten-Muntelier

Team:
  • CORSO (Lead; Städtebau, Nutzungen)
  • Transitec (Verkehr)
  • Bryum (Landschaft)
  • Agrofutura (Landwirtschaft)
Auftraggeber:
  • Gemeinde Murten
  • Gemeinde Munterer
  • Seebezirk Kanton Fribourg
Nächstes Projekt:
Agglomeration Rivelac